Liebe Eltern und Erziehungsberechtigte,

vielleicht haben Sie sich schon gefragt, was aus der Idee einer musikalischen Früherziehung in unserer KiTa geworden ist. Daher wollen wir Sie kurz auf den neusten Stand bringen:

Im November 2017 hatten wir Sie gefragt, ob ein generelles Interesse an einem solchen Angebot besteht. Hierbei bekundeten über 20 Familien ihr Interesse.

Darauf hin haben wir mit dem zuständigen Mitarbeiter der Gemeinde ein längeres Gespräch im Dezember 2017 geführt und vereinbart, dass wir ein ausführliches Konzept kurzfristig einreichen werden. Dies erfolgte dann am 2.1.2018.

LINK: Konzeption Musikalische Früherziehung KiTa

Im Nachgang wurden Rückfragen telefonisch und per Mail geklärt. Hierbei stellten wir auch ausdrücklich klar, dass die finanziellen Möglichkeiten der Eltern berücksichtigt werden und der Förderverein nötigenfalls eine volle Kostenübernahme garantiert. Weiterhin erstellte auch die Kindergartenleitung eine positive Stellungnahme. Aus der Verwaltung erhielten wir mündlich ebenfalls positive Signale.

LINK: Stellungnahme zur Musikalischen Früherziehung KiTa_Leitung

Nach mehrmaligem Nachfragen hinsichtlich einer abschließenden Genehmigung des Konzepts, erhielten wir mit Schreiben vom 16.4.2018 einen sehr kurzen und leider negativen Bescheid durch den Bürgermeister.

LINK: 20180420_Ablehnung_Musik_Gemeinde

Wir halten diese Ablehnung für nicht sachgerecht und haben dieser daher mit Schreiben vom 25.4.2018 widersprochen und um ein klärendes Gespräch gebeten.

LINK: 20180425_Antwort1_Ablehnung_musikalische_Früherziehung

Nachdem wir bislang keine Antwort erhielten, haben wir erstmals am 11.5.2018 telefonisch im Büro des Bürgermeisters nachgefragt, wie der Trägers nun nach unserem begründeten Widerspruch zu unserem Vorhaben stehe. Eine versprochene Rückmeldung erfolgte bis zum 15.5.2018 nicht, so dass wir erneut telefonisch nachfragten. Man teilte uns mit, dass man schon wisse, dass wir „ jeden Tag hier anrufen“ und dass wir „ja bereits eine Antwort erhalten hätten“. Auf den Hinweis, dass wir diesem Bescheid widersprochen haben, wurde geantwortet, dass „man dort ganz andere Sorgen hätte“ und „man irgendwann darauf auch schriftlich reagieren werde“. Ich denke es ist verständlich, dass uns diese Antwort nicht befriedigen kann.

Da nun seit unserem Widerspruch bereits knapp 6 Wochen vergangen sind und auch weiterhin keinerlei Antwort erfolgte, haben wir uns entschlossen die Fraktionen des Gemeinderates und die Öffentlichkeit mit einer Presseerklärung über das festgefahrene Verfahren zu informieren und um Unterstützung zu werben, damit unser Projekt doch noch umgesetzt werden kann. Wir legen ausdrücklich darauf wert, wir jederzeit gesprächsbereit sind und zum Wohle unserer Kinder auch gerne bereit sind Anpassungen in unserem Konzept vorzunehmen, sofern dies zur Verwirklichung der Grundidee von Nöten ist. Am 5.6.2018 wurde daher folgende Presseerklärung versandt und veröffentlicht.

LINK: 20180531_PM_FöVe_musikal_Früherziehung_2

Am 6.6.2018 berichtet die Rheinzeitung über den Stand der Dinge.

Am 8.6.2018 erscheint unsere Presseerklärung auch im Blick aktuell.

Da bis zum 21.6. noch keine Reaktion auf unser Schreiben erfolgt war, haben wir uns entschlossen ein erneutes Gesprächsangebot zu machen und die Eltern, Großeltern und Erziehungsberechtigten um eine Unterstützungunterschrift gebeten.

LINK: 20180621_Gesprächsangebot_musikalische_Früherziehung

Die Gemeinde hat anscheinend bereits geahnt, dass wir ein Schreiben vorbereiten oder dies aus unserer Facebookseite entnommen und uns vor Versand des Schreibens (s.o.) bereits eine Antwort zukommen lassen, in dem sie weiterhin auf der sachlich falschen Begründung besteht und die Umsetzung blockiert. Wir werden dem Bürgermeister darauf entsprechend antworten, auch den geplanten Brief mit dem Gesprächsangebot zur Kenntnis bringen und suchen nun nach einem alternativen Durchführungsweg in Gelsdorf. Wir informieren hierüber sobald sich eine Alternative zeigt.

LINK: 20180626_Ablehnungsbegründung _Gemeinde

Unser Antwortschreiben zur erneuten Ablehnung wurde als offener Brief konzipiert und wurde heute per Mail zugestellt. Aus Gründen des Datenschutzes haben wir auf eine Übersendung der Unterschriftenliste (ca. 40 Eltern) auf elektronischem Weg verzichtet, aber dem Bürgermeister die Zurverfügungstellung angeboten.

LINK: 20180627_Antwort2_Ablehnung_musikalische_Früherziehung

Anfang August erreichte uns ein weiteres Schreiben des Bürgermeisters.

LINK: 20180730_Antwortschreiben_Bürgermeister

Da dieses Schreiben keinen neue Sachlage brachte und lediglich die bereits von uns kritisierten Ablehungsgründe bestätigte, gehen wir weiter davon aus, dass eine Umsetzung, die in den Kindergartentag integriert ist, nicht möglich sein wird. Wir versuchen nun zumindest ein Angebot in Gelsdorf zu ermöglichen. Da dieses dann aber nach dem Kindergarten stattfinden muss, ist es aktuell schwierig geeignetes Personal zu finden. Noch besteht aber Hoffnung. Den Bürgermeister, die Fraktionen im Gemeinderat und andere vorherige Empfänger des Briefwechsel haben wir per Email selbstverständlich über den Sachstand informiert.

Hier der Text der Mail:

Sehr geehrter Herr Juchem,

vielen Dank für Ihr Schreiben vom 30.7.2018.

Ich möchte unserem bisherigen Briefwechsel nun nicht noch eine weitere ausführliche Antwort hinzufügen, obwohl Ihr im Anhang angefügtes Schreiben hierzu einigen Anlass böte und nutze daher diese kurze Mail, um Sie über unsere aktuelle Einschätzung der Sachlage zu informieren.

Aus Ihrem Schreiben entnehme ich, dass Sie uns ein persönliches Gespräch zur Erörterung ihrer Ablehnungsgründe anbieten. Dies macht aus meiner Sicht nur Sinn, sofern hier eine grundsätzliche Offenheit Ihrerseits besteht, eine in den Kindergartenablauf integrierte Lösung zu finden. Sollte das Angebot in diesem Sinne zu verstehen sein, bitte ich um einen kurzen Hinweis und ich werde mich daraufhin mit Ihrem Vorzimmer zwecks Terminvereinbarung in Kontakt setzen.

Selbstverständlich haben wir auch weitere Umsetzungsmöglichkeiten in Gelsdorf in anderen Räumlichkeiten geprüft und ich bin hierbei auch in einem produktiven Austausch mit dem Ortsvorsteher Herrn Ackermann. Räumlichkeiten, ob im Bürgerhaus oder anderweitig wären grundsätzlich gegeben, allerdings müssten wir unser Angebot in spätere Nachmittagsstunden verlagern, um den Kindergartenkindern eine Teilnahme zu ermöglichen. Hierbei ergibt sich aktuell die Schwierigkeit, dass weder gemeinnützige Musikschulen, noch gewerbliche Anbieter in diesem Zeitfenster qualifiziertes Personal bereitstellen können. Wir sind allerdings hier noch in Gesprächen und hoffen diese Schwierigkeit alsbald überwinden zu können.

Für Ihren bevorstehenden Krankenhausaufenthalt begleiten Sie unsere besten Wünsche und

ich verbleibe mit freundlichen Grüßen

Axel Bend

 

Bei Fragen und Anregungen zum Thema erreichen Sie uns unter info@foerderverein-kindergarten-gelsdorf.de

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